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Schöpfer werden - aber wie?

Kreativ umdenken mit Yogacoaching

Karin Kastner Yoga und Coaching Schöpfer werden
Foto von congerdesign gefunden auf pixabay.com

In einer Phase, in der ich mich sehr mit dem Thema "Heilung und Veränderung" beschäftigt habe, habe ich eine wunderbare Eselsbrücke kennengelernt, die mir das Umdenken erleichtert. Vielleicht hast du auch die Erfahrung gemacht, dass der Wille zur Veränderung ja meist eine Lernphase für eine tiefere innere Veränderung im Leben ist. Ob es sich jetzt um deine Gesundheit oder die Umsetzung einer Vision, einer Idee oder eines konkreten Projektes dreht. Schlägst du wirklich eine neue Richtung ein, so stellen sich schnell Hürden, Steine oder Hindernisse in den Weg.

 

Sieh diese Phase als Reifeprozess, die deine Stärke und deinen Willen testen, ob du wirklich diesen Weg gehen willst. Immer, wenn du dich dann in alten Gedankenmustern wiederfindest, in denen du dich als Opfer der Umstände und Situation siehst, empfehle ich dir ein Wortspiel, das ich im Hörbuch von Susanne Hühn "Loslassen und Heilung finden" gehört habe:

 

Vom OPFER zum SCHÖPFER werden mit nur 4 Buchstaben:

Karin Kastner Yoga und Life Coach Perspektivwechsel
Großes Jahrestreffen 2017 www.ui-rheine.de

"S" steht für Selbstverantwortung

 

 Sobald du feststellst, ich denke kraftraubende Gedanken, wie z. B. "Ich kann das nicht..., es geht nicht..., ich schaff' das nicht" oder "Ich bin nicht gut genug..." etc., arbeite wieder an deinem Mindset. Werde dann zum stillen Beobachter deiner Gedanken, um negative Glaubenssätze zu enttarnen und bewusst zu machen, damit du bewusst kraftgebende Gedanken dagegensetzen kannst.

 

Mir persönlich hilft da der Kopfstand aus dem Yoga, um tatsächlich einen echten Perspektivwechsel zu machen, den ich körperlich wie geistig spüre. Ich bekomme sofort einen ruhigen Geist und klaren Kopf. Dazu habe ich einen Kopfstandhocker, weil ich meine Halswirbelsäule nicht so stark belasten möchte. Diesen Hocker kannst du aber auch als Symbol für Unterstützung sehen. Such dir Vorbilder, Mentoren, einen Coach, einen guten Freund oder eine Freundin, ein helfendes Buch oder Gleichgesinnte in Netzwerken etc. Wichtig ist es, sich mit kraftgebenden Gedanken aufzuladen und die Verantwortung für die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlugen zu übernehmen.

 

"c" steht für Courage

 

Ich frage mich dann immer, "Karin, was würde deine mutigste, stärkste und kreativste Seite nun machen? Aus meiner persönlichen Erfahrung habe ich festgestellt, meist war es der Weg durch die Angst, der mich hat wachsen lassen. Auch ein anderer Satz aus einem Kommunikationstraing hängt mir da im Ohr: "Sei weich zum Menschen (auch zu dir selbst), aber konsequent in der Sache."

 

Wenn es mal nicht so klappt, kannst du milde mit dir sein und dich erneut motivieren, dran zu bleiben und das Ziel im Auge zu behalten. So kannst du mental deinen Fokus und deine Willenskraft schulen mit Konzentration und der Kraft deiner Gedanken. Hierzu nutze ich persönlich natürlich auch die mir bekannten Mental-Techniken, die Visualisierungen und Meditationstechniken aus dem Yoga und bin milde zu mir selbst.

 

"H" steht für Hier und Jetzt

Mache dir bewusst, dass sich die Gedanken entweder um die Zukunft drehen, die noch gar nicht eingetreten ist, und dann Gefühle erzeugen wie z. B. Sorgen, Zweifel und Ängste oder um die Vergangenheit, die bereits vorbei ist. Denkst du an schwierige Erfahrungen der Vergangenheit, überlagern diese meist die jetzige Situation. Auch hier kannst du wieder eine einfache Übung aus dem Yoga nutzen: Den Atem! Atmen kannst du nur im gegenwärtigen Moment. Wenn du dich bewusst auf deinen Atem konzentrierst, beruhigst du deine Gedanken und kannst wieder präsent sein. Und dann stelle dir folgende Fragen: Was sehe ich gerade, was rieche ich, höre ich, schmecke ich, fühle ich gerade im Körper? Dann stellst du vielleicht erleichtert fest, JETZT ist gerade alles OK. Wenn ich persönlich dann doch noch Angst spüre, dann kann ich meine Akzeptanz schulen, wahrzunehmen was "IST". Ich mache mir dann immer wieder bewusst: Leben ist Veränderung. Der Gedanke mit dem Gefühl "Angst" kommt und er geht auch wieder. Und das gibt mir Gelassenheit.

Karin Kastner Yoga und Life Coach Mantra Om
Großes Jahrestreffen 2017 www.ui-rheine.de

"E" steht für Entspannung

Schau einfach, wo der Druck zu hoch ist und da kannst du doch gegensteuern! Werfe Ballast ab, mache eine entspannte Pause, eine Entspannungsmeditation oder Yoga Nidra. Ohne Pausen oder Meditation sind wir "wie der Holzfäller in einem großen Wald, der keine Zeit hat, seine Axt zu schärfen..." Und ich weiß nicht wie es dir geht, aber die besten Ideen kommen mir bei der Gartenarbeit, bei der Hausarbeit, auf dem Sofa, in der Badewanne oder durch die Meditation etc. einfach, wenn ich mich mal mit anderen Dingen beschäftige. Durch die Yogapraxis habe ich gelernt, wann ich eine Asana (Körperstellung) zu lange halte und wann der Körper Ruhe braucht.

 

Mit diesen einfachen 4 Buchstaben kannst auch du dich jederzeit vom Opfer zum kreativen Schöpfer verwandeln und schulst deine Selbstwahrnehmung, damit deine Energie wieder fließen kann. Und das fühlt sich richtig gut an..! Oder?

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