Die Kraft des Loslassens

Die Kraft des Loslassens für deine Herzenssehnsucht

 

Der Jahreswechsel ist eine Zeitwende mit der Energie des Loslassens und des Neuanfanges. 2020 lässt du sogar ein ganzes Jahrzehnt hinter dir. Vieles musstest du vielleicht loslassen:  Geliebte  Menschen und Beziehungen, Kinder, die ihren Weg gehen, Arbeitsstellen, Lebensrollen und Lebensräume oder vielleicht das Berufsleben? Die Zeit heilt alle Wunden, sagt ein Sprichwort und lässt dich glauben, wenn nur genug Zeit vergeht, geschieht Heilung von selbst durch passives Ertragen. Ein Irrglaube, denn wir tragen die Last immer noch. Erst wenn du Vergangenes loslässt und wirklich jeden Moment dankbar schätzen kannst, die vermeintlich unangenehmen Erfahrungen wie die angenehmen, dann heilt deine Präsenz, aktive Dankbarkeit und Vergebung deine Wunde.

 

                Präsenz, Dankbarkeit und Vergebung heilt Wunden

 

Oft erkennen wir den Nutzen einer unangenehmen Situation nicht und halten fest, bemühen uns krampfhaft ein Problem zu lösen oder einen Menschen zu ändern oder ein gewünschtes Resultat mit unserem Verhalten zu erzielen.  Das Festhalten ist dann so hinderlich, weil es keinen Freiraum bietet das in unser Leben zu lassen, was wirklich zu uns passt und was wir benötigen. Wer sind wir eigentlich, um sagen zu können, dass die Dinge nicht genau so geschehen, wie sie geschehen müssen? Das unsere Seele genau die Erfahrungen macht, die sie noch braucht, um etwas zu erkennen? Könnte es sein, dass eine höhere Intelligenz es tatsächlich besser weiß, was jetzt für unseren spirituellen, emotionalen, mentalen oder physischen Fortschritt  das Beste ist? Magie ist auch dabei, denn manchmal bekommen wir, was wir uns wünschen, kurz nachdem wir losgelassen haben und wir fragen uns, warum wir solange am Alten festgehalten haben. Manchmal dauert es auch länger. Manchmal tritt das Gewünschte auch gar nicht ein, und manchmal ist es besser als erwartet. Doch erst wenn wir anfangen zu vertrauen und loslassen, können die Dinge in Gang kommen, um den bestmöglichen Verlauf zu nehmen.  Und manchmal geschehen sogar Wunder.

 

                Freiraum lassen für die Magie und Wunder

 

Die Kraft des Loslassens steckt  im Lösen von dem „so haben wollen“. Du hörst auf, dem inneren Kontrolletti die Macht zu geben und kämpfst nicht mehr gegen unangenehme Erfahrungen an. Denn sie machen dich erfahrener, stärker und weiser. Es bleibt weiterhin wichtig, Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche zu erkennen und anzunehmen. Doch je mehr du anhaftest an dem  „so haben wollen“, desto angestrengter verläuft das Leben. Wenn du dann das Loslassen praktizierst, kannst du mit dem Wissen um all diese Dinge frei werden. Loslassen ist dann nicht passives Erdulden, sondern eine aktive Komponente deines Glaubens. Du stellst einer höheren Intelligenz frei, dir das zukommen zu lassen, was für dich bestimmt ist. Das hat mit großem Vertrauen und Demut zu tun. In beiden Worten steckt das Wort Mut oder sich trauen, denn wenn du ehrlich aufhörst Ängste durch Kontrolle kompensieren zu wollen, musst du richtig mutig werden und dir selbst und einer höheren Führung vertrauen.

 

                 Mutig sein und einer höheren Führung vertrauen

 

Manchmal schiebt sich erst eine Welle tiefer Traurigkeit an die Oberfläche. Der ganze Müll rund um dein Herz. All die Wunden und Verkrustungen, Risse und Verletzungen. Wir laufen alle mit einem „gebrochenen Herzen“ durch die Welt. Und diese gebrochenen Herzen machen uns gerade so fühlend menschlich. Sie lassen genau dort noch mehr Gefühl entstehen und die innere Herzensstärke wachsen. Erinnere dich: Jeder von uns hat schon schwierige oder sogar schwierigste Dinge erlebt. Durchlebt. Und gemeistert. Du hattest vielleicht den Eindruck, diese Situation macht dich ver-rückt. Und genau das war das Learning. Du wurdest vom Platz gerückt, aufgeweckt, aufgefordert, aufzustehen und klare Entscheidungen zu treffen.  Mal hast du es gut gemeistert, mal so la la, mal mit seelischen Narben und manchmal leichter als zunächst angenommen. Und was war anschließend? Wurdest du in Phasen der Trennung, Krankheit und Schicksalsschläge nicht tiefer zu dir geführt? Musstest du nicht Zeit mit dir und deinem Gefühlen verbringen und der leisen Stimme deines Herzen zuhören? Voller Mitgefühl für dich und mit anderen. Wir können diese leise Stimme erst wahrnehmen, wenn der Müllberg rund um das Herz einen Riss hat und wir bereit sind, tiefer zu schauen und zuzuhören. Das geht nur, wenn Ruhe einkehrt von äußeren Reizen und Ablenkungen und auch gedankliche Diskussionen mit dir und anderen innerlich verstummen. Hier kannst du mit Atmung und Meditation einen Zugang finden.

Stille und Ruhe führt zur Herzensstimme

 

Wenn du deine Stimme gehört hast, kommt eigentlich erst der wichtigste Schritt. Denn nun auf deinem Weg vollständig deiner Intuition und Herzensstimme wirklich zu folgen, erfordert natürlich auch Aktion, Handlung, noch mehr Mut und Wille. Verwechsel nicht Wille mit Wollen, hier ist die Willenskraft im Sinne von Selbstführung und Ausrichtung gemeint. Du musst nun wahrhaftig die eigene Macht und Verantwortung wieder an dich nehmen, anstelle andere kontrollieren oder verändern zu wollen. Und sicher werden sich erst noch mal kurzfristig all die Dinge vorstellen, die du kanntest und haben könntest, wenn du in deinen alten Verhaltensweisen und Mustern bleibst. Wenn du bewusst bleibst und dich nicht täuschen lässt von den Machenschaften deines Ego-Verstandes, der dich auf gar keinen Fall aus der Sicherheitszone entlassen will, braucht es Training und geduldiges Üben. Denn allzu schnell fallen wir mit Ängsten, Zweifeln, Schuldvorwürfen und Selbstvorwürfen aus der Bewusstheit und von unserem Zentrum weg, raus dem Herzen. Dann folgst du nicht mehr der Liebe, sondern der Angst. Wenn du den leisen Ruf deines Herzens vernommen hast, etwas zu verändern, dann bleib dran! Atme, meditiere, mach Yoga, führe dich, hol dir Unterstützung. Lass dir einen Satz einfallen, der deinen tiefsten Herzenswunsch beschreibt und hefte diesen Satz überall hin, um ihn täglich zu sehen. Niemand kann über dich bestimmen! Dein Leben gehört dir! Nimm die Zügel in die Hand!

 

Dran bleiben Dran bleiben Dran bleiben. Dein Leben gehört dir!

 

 

Und selbst wenn es manchmal schwer wird, weiter dran zu bleiben, gib nicht auf! Spür in diesen Momenten in dich hinein. Bleib achtsam! Was müsstest du loslassen, denken, fühlen oder tun, um nur ein klein wenig weiter zu gehen? Um den nächsten Schritt zu wagen? Nur so viel, um jetzt nicht zusammenzubrechen und aufzugeben! Was könntest du tun, NUR FÜR DIESEN MOMENT? So dass du spürst: Ich vermag mehr, als ich dachte!

 

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